---MURUROA
ATTÄCK---
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Bandinfo
(in kurz):
Mururoa
Attäck kommt
aus
Stemwede / OWL / Hannover / Hamburg / Berlin und wurde im Oktober 1995
gegründet. Die Musik veränderte sich über die Jahre, die Einstellungen
blieben,
wie sie waren und immer sein werden: antifaschistisch, antirassistisch,
antisexistisch, antihomophob, DIY OR DIE!
Stilistisch gibt es Hardcore / Punk mit zynischen, deutschen Texten,
die Wut
nicht in stumpfem Parolengegröhle enden lassen… und viel Abwechslung:
von kurzen,
schnellen Punkbrettern bis hin zu melodischen Midtemposongs mit
Trompeteneinsatz.
Mururoa Attäck ist gerne national / international unterwegs für
Konzerte in
Squats, selbstverwalteten Zentren, auf nicht-kommerziellen Festivals,
irgendwo
zwischen Stockholm und Athen, zwischen Toulouse und Minsk.
Geschichtliches
(in lang):
Mururoa
Attäck kommt
aus
Stemwede / OWL / Hannover / Hamburg / Berlin und wurde im Oktober 1995
gegründet. Vorgängerbands waren die Stemweder bzw. Mindener
Punk/HC-Bands Dekadenz und
den
leider nicht legendären Amoklaufenden
Gullideckeln.
Schnell
folgten die ersten Gigs, bereits im Februar 1996 nahm man das erste
10-Song-Demo-Tape auf, dessen 500 Exemplare sich recht zügig unters
Volk
bringen ließen.
Es
folgte die Aloha-EP, diverse Samplerbeiträge und
die erste LP "Sei immer nett zu Schweinen", deren Veröffentlichung
sich aufgrund der Auflösung des bisherigen Springer Labels Bad Taste
Records
leider bis 2001 hinzog. Nachdem sämtliche Engpässe überwunden waren und
einige
Besetzungswechsel vollzogen wurden, ging es konstruktiv weiter. Im Jahr
2002
wurde die zweite LP "Die Dosis macht das Gift" geboren - diesmal
entgegen aller Vinyl-Liebhaberei sogar auch auf CD!
Im Jahr 2003 gab es dann eine echte Premiere: die erste Tour! Auch wenn
es aus
terminlichen Gründen stets unmöglich erschien eine ganze Tour in
Angriff zu
nehmen, wurde dieser Gedanke nun endlich in Form einer gemeinsamen Tour
mit den
befreundeten Bands Analohg und Suffrakete
Punkhorst durch
3 Länder (D, A, CZ). Pünktlich zur Tour
erschien 2003 die Split LP von Mururoa
Attäck und Suffrakete
Punkhorst aus
Hamburg - musikalisch schon unterschiedlich, aber
irgendwo seelenverwandt. 2004 wurde Teil 2 der Tour in Angriff
genommen, die
alle drei Bands in den hohen Norden (D, DK, NL) führte. Auch das Jahr
2005
brachte eine internationale Kurz-Tour (D, A, HU) mit den
Wien-Neustädtern Conny Chaos & die
Retortenkinder, sowie das
10-jährige Bandjubiläum am 01. Oktober (mit der dazugehörigen Party)
und die
pünktliche Veröffentlichung des vierten Mururoa Attäck Longplayers
"Benzin
macht frei" als 10".
Es folgten eine Vielzahl weiterer nationaler und internationaler Gigs
(Schweden
mit PK 16, Griechenland,
etc.) und eine
Erweiterung um eine dritte Gitarre (Hallo Christian). Es wurde aufgrund
der
großen geographischen Entfernungen der Bandmitglieder (Hamburg,
Hannover,
OWL-Stemwede...) etwas ruhiger, bis 2011 endlich ein neues Album in
Angriff
genommen werden konnte - "WIR SIND DIE GUTEN!".
2015 feierte Mururoa Attäck 20.
Geburtstag,
stilecht im Probe-Party-Raum. 2018 fand Mururoa Attäck im Rahmen der
Aufnahme
zu einem Song für den NOTDURFT-Tribute Sampler endlich Gelegenheit 12
weitere
Songs aufzunehmen - diese erschienen 2018 als Split-LP mit den
Witzenhausener Volker das Trophe &
die Untergäng. Jau!
Es
folgten mehr Auftritte als Proben, aber 2023 wurde
die Mini-LP „SCHEISS AUF DEN ZEITGEIST“ aufgenommen und veröffentlicht,
deren
Gestaltung wieder von Ex-Mitglied Henrik übernommen wurde. Und Zack –
schon naht
das 30. Bandjubiläum. Im
Rahmen einer
legendären (naja, okay – aber war schon sehr geil) Geburtstagsparty in
Stemwede
wurde 2025 eine neue Platte
präsentiert:
Eine Wiederauflage der 203er Split-LP (mit neuem, tollen Mix) und einer
Live B-Seite
vom einzigen Auftritt in der Corona-Zeit – dem 2021er Auftritt las
Generalprobe
zum 45. Stemweder Open Air Festival...
Gedanken zur Musik:
Stilistisch ließ und lässt sich Mururoa Attäck nur grob als
Hardcore/Punk
mit zynischen, deutschen Texten einordnen. Jede weitere Schublade
erscheint
irgendwie zu eng - aber das sieht vermutlich jeder anders (und das sagt
auch
jede Band über sich). Spürbar ist: Der 82'er Punk der Anfangstage ist
mit der
Zeit härter geworden, so dass Mururoa Attäck von Veranstaltern häufig
als Hardcore-
oder HC/Punk-Act angekündigt wird. Doch ob die Betitelung nun
Deutschpunk,
Crustpunk, Punkrock, HC-Punk oder sonstwie lautet spielt keine Rolle -
Mururoa
bleibt der Abwechslung treu und spielt von kurzen, schnellen
Punkbrettern bis
hin zu melodischen Midtemposongs mit Trompeteneinsatz alles, was selbst
gefällt. Was definitiv keinen Einzug in Mururoa-Songs halten wird,
sind:
Instrumenten-Gefrickel, gähnende Längen und 100-fache Wiederholungen
nervender
Hooklines. Weiterhin bleibt der verzweifelte Versuch, nicht in
irgenswelchen
Emogefilden versanden zu wollen, Wut nicht in stumpfem Parolengegröhle
enden
lassen zu wollen und Spass nicht durch dämliche Funpunkklischees
bedienen zu
wollen.
Standpunkt:
Mururoa Attäck ist 110 % DIY, also: Hobby, Einstellung und Idealismus.
Niemand
verdient an der Band (im Gegenteil, das Ganze kostet recht viel Geld)
und
keiner will auf diesem Wege hoch hinaus o.ä. Es gibt viele Sachen, die
Mururoa
macht, solange es aus Spass an der Sache geschieht. Es gibt genauso
viele Dinge,
die für Mururoa nicht in Frage kommen. Nicht weniger wichtig ist die
klare und
konsequente Abgrenzung zum rechten (und rechtsoffenen!) Sumpf.
Logos:
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